Mitte Juni machte sich der Heimatgeschichtsverein auf den Weg zum Büchelberg bei Weil der Stadt. Da auf dem Weil der Städter Vermessungsweg die Eichenprozessionsspinner unterwegs waren, wurde der Ausflug kurzerhand auf den Büchelberg verlegt.
Das wunderschöne Naturschutzgebiet bei Münklingen war vielen Mitgliedern des Vereins noch nicht bekannt und so wurden sie von der Schönheit der Wacholderheide überrascht. Zur Begrüßung begegneten uns die Rasenmäher der Heide – die Schafe.

Sabine Frenzel, Heckengäu- Naturführerin erläuterte, wie wichtig die Schafbeweidung für den Erhalt der besonderen Pflanzengesellschaft im Naturschutzgebiet ist und welche Schwierigkeiten sich für die Schäfer auftun, wollen sie ihre Schafe vor einem Wolfsangriff schützen.
Auf dem Büchelberg konnten wir die Aussicht bis weit in den Schwarzwald genießen und auf der anderen Seite bis in den Ballungsraum Böblingen/Sindelfingen und die schwäbische Alb sehen. Zwischen den Aussichten gab es kurze Erläuterungen durch Sabine Frenzel.
Historisches wurde durch Martin Frenzel ergänzt, der recherchiert hatte, was es mit dem historischen Landgraben und dem Jakobsbrunnen auf sich hat.
Am Jakobsbrunnen haben vermutlich schon einige Pilger ihren Durst gestillt und auch heute noch lädt dieser schöne Platz zum Rasten ein. Wir jedoch stillten unseren Durst nicht am Brunnen, sondern fuhren mit dem Bürgerbus nach Weil der Stadt, wo im historischen Gasthaus Rössle ein weiterer Höhepunkt dieses Sonntags auf uns wartete.


Herr Straub von der Schmidt-Adler-Stiftung erläuterte uns auf anschauliche Weise die Geschichte des denkmalgeschützen Gebäudes Rössle in der Stuttgarter Str. 62 in Weil der Stadt. Bei kühlen Getränken und einem leckeren Vesper ließen wir den Abend ausklingen und werden sicher bald einmal wieder dieses historische Gasthaus besuchen.

