Bericht über die Mitgliederversammlung 2026

Gut besucht war die Mitgliederversammlung des Heimatgeschichtsvereins Ehningen am 18. September 2026.

Da keine Wahlen anstanden, konnte Jutta Schießler als Vereinsvorsitzende ausführlich über die Aktivitäten des Vereins im Jahr 2025 und im bisherigen Verlauf des Jahres 2026 berichten sowie voraus auf noch im Jahr 2026 anstehende Veranstaltungen blicken.

Gut besuchte Hauptversammlung des Heimatgeschichtsvereins

Nachbesprochen wurden das 40. Vereinsjubiläum im Jahr 2025 mit dem Festvortrag vom 16. Mai 2025 über die Viadukte der Gäubahn und dem Mitgliedernachmittag am 9. November 2025 mit dem Auftritt des Kammerchores Böblingen und dem Theaterstück von „Dein Theater Stuttgart“ zur Entschleunigung nach schwäbischer Art; ebenso die Besuche bei Heimatgeschichtsvereinen der Nachbargemeinden und das Mathematiklernheft des Ehninger Schülers Johann Jacob Theurer.

Vorausschauend ging es um den anstehenden Heimatgeschichtstag am 25. Oktober 2026, in dessen Mittelpunkt ein Vortrag über das Flugzeugwerk Klemm in Böblingen und dessen Bezüge zu Ehningen stehen wird. Unter dem Thema „So schmeckt Heimat“ wird es an diesem Tag auch Gaisburger Marsch und verschiedene Berten geben.

Bürgermeister Rosengrün informiert zu verschiedenen Themen

Bürgermeister Lukas Rosengrün führte die Entlastung des Vorstandes durch und zeigte sich erfreut darüber, dass der Verein durch seine Tätigkeit in der Ortsgemeinschaft spürbar sei. Auch ging er auf die anstehenden Themen Erhaltung des Meißnerhauses, das Denkmalprojekt Würmtalviadukt und auf Dorfly, den neuen digitalen Kontakt zur Gemeinde ein.

Im Anschluss fanden Ehrungen für langjährige Vereinsmitglieder statt.

Die Geehrten: Else Haug, Karl-Heinz Barth (jeweils 40 Jahre Mitgliedschaft im Verein) und Joachim Schwarz ( 20 Jahre Mitgliedschaft im Verein) zusammen mit dem Vorstand des Heimatgeschichtsvereins. Walter Schmidt, Heinrich Wörner ( jeweils 40 Jahre im Verein) und Felix Krohmer (10 Jahre im Verein ) waren nicht anwesend.

Die Mitgliederversammlung endete in guter Aufbruchstimmung der Mitglieder und der Überzeugung, dass es sich lohnt die Aufgabe des Vereins zur Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde weiter mit Engagement zu erfüllen.

Mitgliedernachmittag am 09. November 2025

„Dositza, bloß so dositza“

war das Motto des geselligen Nachmittags, zu welchem der Heimatgeschichtsverein Ehningen seine Mitglieder und Gäste am Sonntag, den 9. November 2025 in das evangelische Gemeindehaus eingeladen hatte. Zum Abschluss der im Jahr 2025 anlässlich des 40 Jahrestages der Vereinsgründung im Jahr 1985 stattgefundenen Jubiläumsveranstaltungen wurden Gründungsmitglieder und langjährige Mitglieder von der Vorsitzenden Jutta Schießler für deren Verdienste für den Heimatgeschichtsverein gebührend geehrt.

Jubilare des Heimatgeschichtsvereins –von links nach rechts:
Hedwig König (40 Jahre), Klaus Neufischer ( 20 Jahre), Vorsitzende Jutta Schießler, Fritz Widmann (40 Jahre), Friedericke Schwarzmayer (10 Jahre), Joachim Waegerle, Ruth Hallasch, Doris Franke, Wilhelm Tafel (jeweils 40 Jahre), Ursula Kenntner (30 Jahre), Rudolf Widmann (40 Jahre), Rudi Klein ( 20 Jahre), Sieghardt Dieterich (10 Jahre)

Nicht auf dem Bild die Jubilare: Hans Heinzmann, Ernst Krohmer, Andrea Peuker, Martin Rathke und Fritz Wintter (40 Jahre), Klaus Kenntner (30 Jahre), Gisela Eschner(10 Jahre)

Das Rahmenprogramm

Salonatmosphäre kam auf, als zu Kaffee und Kuchen, Helene Korölus, Diana und Julia Molerowitsch, Sängerinnen des Kammerchores Böblingen, kunstfertig und stimmungsvoll geistliche und weltliche Lieder vortrugen und Clemens König am Klavier bekannte ins Ohr gehende Stücke spielte.

Eingehende Kenntnis und Verständnis der schwäbischen Sprache verlangte das von Stefan Österle vom Wortkino, dein Theater Stuttgart, aufgeführte einstündige Theaterstück über den Mundartdichter Friedrich E. Vogt (1905-1995), einem ehemaligen Lehrer des Goldberggymnasiums Sindelfingen. Unter der Überschrift „schwäbische Entschleunigung“ bot er tiefsinnige Plaudereien, Betrachtungen, Ansichten und philosophische Reflexionen, was manchen Zuhörer nachdenklich, aber auch erkenntnisreich zurückgelassen haben dürfte. Die Bewirtung übernahm wie schon bei früheren Veranstaltungen die Klasse 8 a der Friedrich-Kammerer-Gemeinschaftsschule. Die Schüler werden den Erlös für eine Klassenfahrt verwenden.

Für den Heimatgeschichtsverein: Karl-Heinz Barth, Schriftführer

Bericht zur Mitgliederversammlung vom 12. September 2025

Nach der Begrüßung durch die amtierende Vorsitzende Jutta Schießler überbrachte der zweite stellvertretende Bürgermeister Manuel Benda die Grüße der Gemeindeverwaltung und deren Dank für die heimatgeschichtliche Arbeit des Vereins. Betont anerkennend zählte Herr Benda insbesondere die Veranstaltungen des Vereins auf, zu denen die Einwohner der Gemeinde eingeladen waren und bei welchen an geschichtliche Ereignisse Ehningens erinnert wurde, so unter anderem die Mitgestaltung des erweiterten Ortsrundganges, die Sicherung eines Erinnerungsstückes der Eisenbahnbrücke über das Würmtal, die Ortsrundgänge mit Schülern der Friedrich-Kammerer-Schule und die Teilnahme des Vereins am Familienfest und am Sommerferienprogramm. Er sagte zu, die Gemeinde werde weiterhin die Vereine unterstützen und zeigte sich erfreut darüber, dass die Fronäckerschule entgegen zwischenzeitlicher Überlegungen zur Verwendung für die Kinderbetreuung der Nutzung durch die Vereine erhalten bleibt.

Jutta Schießler gab einen umfassenden Rückblick zu den Vereinsaktivitäten seit Beginn des Jahres 2024 sowie einen Ausblick auf schon konkret terminierte und geplante Veranstaltungen. Die Wahlen zur Vereinsführung brachten folgendes Ergebnis. Vorsitzende des Vereins ist Jutta Schießler, Kassiererin Martina Widmann-Leuprecht, Schriftführer Karl-Heinz Barth. Ausschussmitglieder sind Martin Frenzel, der die Aufgabe des Internetbeauftragten übernimmt, sowie Jürgen Kilb und Heinz Müller. Kassenprüfer sind Fritz Kempf und Rudolf Widmann. Aus der Vereinsführung verabschiedet wurde Heinrich Eng.

Karl-Heinz Barth, Schriftführer

Manuel Benda begrüßt die Anwesenden

Jutta Schießler bedankt sich bei Heinrich Eng für seine wertvolle Arbeit

Der neu gewählte Vorstand des Heimatgeschichtsvereins, es fehlt Martin Frenzel